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Die Irrigation bei Stomapatienten
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Bei Stomapatienten versteht man unter
Irrigation eine spezielle Art der Versorgung. Durch den Einlauf von
körperwarmem Wasser in den Darm (ähnlich einem herkömmlichen Einlauf) wird die
Darmwand gedehnt und die Darmmuskulatur zur Tätigkeit angeregt, was dann zu
einer spontanen Darmentleerung führt. Je mehr Dickdarmabschnitte durch die
Spülflüssigkeit angeregt werden, desto besser ist die Entleerung.
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Dem Stomaträger, der durch den
chirurgischen Eingriff die natürliche Kontrolle über die Darmentleerung
verloren hat, ist es allein durch die Irrigation möglich, die Zeit des
Stuhlganges zu beeinflussen und sichere stuhlgangfreie Zeiten von einem bis zu
mehreren Tagen zu erreichen.
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Die Irrigation bei Colostomie wird in
den USA angewandt, seit die Anlage von Stomata zum Standard der Darmchirurgie
zählen. Gute Erfahrungen mit der Irrigation, die auch bei jahrzehntelanger
Anwendung keine Nebenwirkungen zeigt, machen die Darmspülung für die meisten
Colostomieträger in den USA zur idealen Versorgungsmethode.
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Es ist kaum verständlich, dass so ein
einfaches und risikoarmes Verfahren mit einer so hervorragenden Wirkung in
Europa immer noch relativ wenig Anwender findet.
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