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Irrigation - Was ist das?
 

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Die Irrigation bei Stomapatienten

  • Bei Stomapatienten versteht man unter Irrigation eine spezielle Art der Versorgung. Durch den Einlauf von körperwarmem Wasser in den Darm (ähnlich einem herkömmlichen Einlauf) wird die Darmwand gedehnt und die Darmmuskulatur zur Tätigkeit angeregt, was dann zu einer spontanen Darmentleerung führt. Je mehr Dickdarmabschnitte durch die Spülflüssigkeit angeregt werden, desto besser ist die Entleerung.

  • Dem Stomaträger, der durch den chirurgischen Eingriff die natürliche Kontrolle über die Darmentleerung verloren hat, ist es allein durch die Irrigation möglich, die Zeit des Stuhlganges zu beeinflussen und sichere stuhlgangfreie Zeiten von einem bis zu mehreren Tagen zu erreichen.

  • Die Irrigation bei Colostomie wird in den USA angewandt, seit die Anlage von Stomata zum Standard der Darmchirurgie zählen. Gute Erfahrungen mit der Irrigation, die auch bei jahrzehntelanger Anwendung keine Nebenwirkungen zeigt, machen die Darmspülung für die meisten Colostomieträger in den USA zur idealen Versorgungsmethode.

  • Es ist kaum verständlich, dass so ein einfaches und risikoarmes Verfahren mit einer so hervorragenden Wirkung in Europa immer noch relativ wenig Anwender findet.

 

Historie Irrigation - Was ist das? Vorteile der Irrigation Bericht eines Anwenders

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